Stellen Sie sich einmal vor: Sie, Ihre Familie und ein paar Habseligkeiten im Gepäck, mussten morgen wegen einer angeordneten Zwangsumsiedlung aus Ihrer gewohnten Umgebung oder Heimat, in ein anderes Land. Was denkt die betreffende Person in jenem Moment? Können Sie sich vorstellen, was vertriebene Menschen für Ängste durchleben mussten? Es ist schwer vorstellbar. Diese Momente wollte uns die Schriftstellerin Gisela Dua mit ihrem Buch „Verlorene Heimat" nahe bringen. Sehr anschaulich verdeutlicht Gisela Dua die Geschichte der Eheleute Gretl und Ottl, die ihre sudetendeutsche Heimat in kürzester Zeit verlassen mussten. Gretl und Ottl haben sehr schwere Zeiten erlebt. Noch heute können sie nicht vergessen, was ihnen angetan worden ist mit der Vertreibung aus ihrer Heimat, dem Sudetenland. In ihrem Buch erzählt die Schriftstellerin gekonnt vom Leben des Ehepaares in seiner alten Heimat und dem ungewollten Weg, den es seit der Vertreibung gehen musste. Mit den zusammengefassten Erinnerungen erhält die Autorin ein Stück Heimatgeschichte und die seelische Verarbeitung jener Geschehnisse. Zum Abschluss stellte Gisela Dua weitere Arbeiten vor. Wie zum Beispiel den Roman „Stups", der von einem kleinen Mädchen Stephanie handelt, und das Buch „Kinderträume" mit spannenden Geschichten, die uns zum Schmunzeln und Nachdenken anregten. Begleitet wurde die Autorin von ihrer Freundin und Kritikerin Ingrid Genthe, die ebenfalls einige Geschichten (aus “Kinderträume”) vorlas. Ein gelungener Nachmittag für uns alle. Frauentreff       (2003  51. Ausgabe  “ausgeträumt”)
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Buchlesung im Frauentreff - Buchvorstellung: “Verlorene Heimat”
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Gisela Dua