Außer in der Titelgeschichte finden in 32 weiteren Texten – mal heiter, mal besinnlich – Gedanken und Gefühle den Weg zum Leser. Auszug: Er hatte Angst und die Zukunft erschien ihm wie eine hässliche Ungeheuerlichkeit. Er war davon überzeugt, dass ein Leben ohne seinen Engel für ihn eine einzige Tortur sein würde. Deshalb erschien es ihm keineswegs mehr lebenswert. Schließlich starrte er, ohne sich zu regen, minutenlang in das kärgliche Licht des alten und schon so lange beinahe blinden Spiegels. Er lauschte in die ihn umgebende Stille hinein, so als erwarte er von dort eine Antwort auf seine quälenden Fragen. Nur mühsam erkannte Alger das Wrack, welches ihm aus dem Spiegel entgegen zu starren schien. Entgeistert war er und der Magen krampfte sich zusammen. Er befand sich in einem entsetzlichen Zustand und nur ein Arzt hätte ihm noch helfen und das Schlimmste verhindern können. Wie in Zeitlupe erhob er sich irgendwann, setzte sich vor seinen kleinen Schreibtisch und schlug Sekunden später einen Schreibblock auf. Eine Stunde verging, dann hatte er beinahe fünf Seiten beschrieben, faltete den Brief zusammen, steckte ihn in ein Kuvert, klebte es zu und schrieb Helenes Namen und Anschrift darauf …
ISBN: 978-3-86901-835-5 € 18,00/369 S./Format A5
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Gisela Dua